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Ultraschall- und Wirbelstromprüfer:in Jobs bieten eine hochspezialisierte und zukunftssichere Karriere in der zerstörungsfreien Materialprüfung (ZfP). Fachkräfte in diesem verantwortungsvollen Beruf sind die Detektiv:innen der Industrie. Sie nutzen fortschrittliche physikalische Verfahren, um verborgene Fehler in Materialien und Bauteilen aufzuspüren, ohne diese zu beschädigen. Damit sind sie eine entscheidende Säule für Sicherheit, Qualitätssicherung und Instandhaltung in zahlreichen Schlüsselbranchen. Typische Aufgaben und Verantwortlichkeiten in diesem Beruf sind vielseitig und anspruchsvoll. Ultraschallprüfer:innen senden hochfrequente Schallwellen in ein Material ein. Anhand der Laufzeiten und Reflexionen dieser Wellen identifizieren sie interne Fehler wie Risse, Lunker oder Einschlüsse. Wirbelstromprüfer:innen hingegen nutzen elektromagnetische Induktion, um Oberflächen- und oberflächennahe Fehler, Rissbildungen oder Materialveränderungen in elektrisch leitfähigen Materialien wie Metallen zu erkennen. Zu den täglichen Pflichten gehören die Vorbereitung der Prüfungen, die Auswahl der richtigen Prüfmethoden und Sonden, die Durchführung der Messungen nach strengen normativen Vorgaben, die präzise Dokumentation der Ergebnisse in Prüfprotokollen und die Bewertung der Befunde. Oft sind sie auch für die Wartung und Kalibrierung der sensiblen Prüfgeräte verantwortlich. Wer nach Stellen als Ultraschall- und Wirbelstromprüfer:in sucht, sollte ein starkes technisch-physikalisches Verständnis, Sorgfalt und Verantwortungsbewusstsein mitbringen. Die Arbeit erfordert konzentriertes, systematisches Vorgehen und oft auch körperliche Beweglichkeit, da Prüfungen an schwer zugänglichen Bauteilen, in großen Anlagen oder im Freien durchgeführt werden. Typische Anforderungen an Bewerber:innen sind eine abgeschlossene Ausbildung in einem metall- oder bautechnischen Beruf, beispielsweise als Industriemechaniker:in, Werkstoffprüfer:in oder in einem Bauberuf. Entscheidend sind fundierte Kenntnisse in den ZfP-Verfahren, die meist durch spezielle Schulungen und Zertifizierungen nach anerkannten Normen (z.B. nach DIN EN ISO 9712) nachgewiesen werden müssen. Diese Zertifizierungen sind in der Branche häufig Standard und werden vom Arbeitgeber gefördert oder vorausgesetzt. Gute EDV-Kenntnisse für die Bedienung der Prüfsysteme und die Dokumentation sowie Teamfähigkeit und Bereitschaft zu wechselnden Arbeitszeiten oder Schichtdienst in einigen Bereichen sind ebenfalls üblich. Karrierechancen finden sich in der Luftfahrt, im Automobil- und Anlagenbau, in der Energiebranche (z.B. an Kraftwerken oder Windrädern), bei Bahninfrastrukturbetreibern und in der allgemeinen Metallverarbeitung. Der Beruf entwickelt sich ständig weiter, sodass kontinuierliche Fortbildungen zu neuen Prüftechnologien und digitalen Auswertemethoden zum Berufsbild dazugehören. Für technikbegeisterte Menschen, die mit ihrer Arbeit einen konkreten Beitrag zu Sicherheit und Qualität leisten wollen, bieten Jobs als Ultraschall- und Wirbelstromprüfer:in eine erfüllende und gefragte Tätigkeit mit exzellenten Perspektiven.
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