Entdecken Sie spannende Stellen in der Unfallforschung und gestalten Sie aktiv die Zukunft der Verkehrssicherheit. Ein Berufsfeld, das Ingenieurwissenschaften, Datenanalyse und humanitäre Ziele verbindet, erwartet Sie. Fachkräfte in der Unfallforschung, oft mit einem abgeschlossenen Masterstudium oder im Rahmen einer Masterabschlussarbeit, widmen sich der systematischen Untersuchung von Verkehrsunfällen. Ihr übergeordnetes Ziel ist es, durch evidenzbasierte Erkenntnisse die Sicherheit für alle Verkehrsteilnehmer zu erhöhen und langfristig Vision Zero – null Verkehrstote – zu erreichen. Diese Stellen sind der ideale Einstieg für analytische Köpfe, die mit ihrer Arbeit einen konkreten gesellschaftlichen Beitrag leisten möchten. Typische Aufgaben und Verantwortlichkeiten in diesen Jobs umfassen die tiefgehende Analyse von realen Unfalldaten aus Felduntersuchungen, Polizeiberichten oder speziellen Unfalldatenbanken. Aus diesen Daten werden Gefahrenpotenziale, Unfallschwerpunkte und typische Verletzungsmuster abgeleitet. Ein weiterer zentraler Aspekt ist die Bewertung der Kompatibilität verschiedener Fahrzeugklassen, wie beispielsweise zwischen Pkw und Lkw, um Schwachstellen in der Fahrzeugkonstruktion zu identifizieren. Die Arbeit beinhaltet zudem die Recherche und Auswertung nationaler sowie internationaler Sicherheitsstandards, gesetzlicher Vorgaben und aktueller wissenschaftlicher Publikationen. Basierend auf den gewonnenen Erkenntnissen entwickeln Fachleute konkrete Maßnahmenvorschläge und Handlungsempfehlungen für sicherere Fahrzeugkonstruktionen, verbesserte passive und aktive Sicherheitssysteme oder auch für die Verkehrsplanung. Für Stellen in der Unfallforschung werden in der Regel Absolventen oder fortgeschrittene Studierende der Fachrichtungen Fahrzeugtechnik, Maschinenbau, Biomedizintechnik, Mathematik oder vergleichbarer ingenieur- und naturwissenschaftlicher Studiengänge gesucht. Neben sehr guten Studienleistungen sind ausgeprägte analytische Fähigkeiten und ein systematisches, präzises Arbeitsweise unerlässlich. Fundierte Kenntnisse in Datenanalyse und Statistik sind der Schlüssel, wobei Programmierfähigkeiten in Sprachen wie Python, R oder MATLAB einen starken Vorteil darstellen. Da die Forschung oft international vernetzt ist und Fachliteratur überwiegend auf Englisch veröffentlicht wird, sind sehr gute Englischkenntnisse, idealerweise auf C1-Niveau, häufig erforderlich. Deutschkenntnisse sind für die Arbeit mit lokalen Datenquellen und Behörden von Vorteil. Teamfähigkeit, ein ausgeprägtes Problembewusstsein und die Leidenschaft, komplexe technische Fragestellungen mit direktem menschlichem Nutzen zu verbinden, runden das Profil für diese zukunftsorientierten Jobs ab. Suchen Sie nach einer herausfordernden und sinnstiftenden Position? Dann sind Stellen in der Unfallforschung mit Fokus auf Masterabschlussarbeiten oder den Berufseinstieg die perfekte Gelegenheit, um an der Schnittstelle von Technik, Wissenschaft und öffentlichem Wohl zu arbeiten und die Mobilität von morgen sicherer zu machen.