Als Doktorandin oder Doktorand im Bereich KI-basiertes automatisiertes Fahren betrittst du ein hochdynamisches und zukunftsweisendes Forschungsfeld an der Schnittstelle von Künstlicher Intelligenz, Robotik und Fahrzeugtechnik. Diese Position stellt eine einzigartige Gelegenheit dar, durch eine Promotion (PhD) grundlegende Beiträge zur Entwicklung der nächsten Generation autonomer Fahrzeuge zu leisten. Typischerweise forschst du in einem universitären oder industriellen Umfeld und widmest dich der Lösung komplexer wissenschaftlicher Fragestellungen, die das sichere und intelligente Verhalten von Fahrzeugen ohne menschlichen Eingriff ermöglichen sollen. Die alltäglichen Aufgaben und Verantwortlichkeiten in diesen Stellen sind vielfältig und anspruchsvoll. Im Kern geht es um die Konzeption, Implementierung und Evaluation neuartiger KI-Modelle und Algorithmen. Ein zentraler Fokus liegt häufig auf der Verbesserung der Wahrnehmung (Perception), Vorhersage (Prediction) und Handlungsplanung (Planning) des Fahrzeugs. Du entwickelst beispielsweise Methoden des maschinellen Lernens, um Fahrzeugumgebungen aus Sensordaten (Kameras, Lidar, Radar) präzise zu interpretieren, das Verhalten anderer Verkehrsteilnehmer vorherzusagen oder in Echtzeit sichere Fahrmanöver zu berechnen. Ein großer Teil der Arbeit besteht aus der Programmierung von Modellen, dem Training mit großen Datensätzen und der umfassenden Validierung in Simulationen, bevor Ansätze in realen Testfahrzeugen erprobt werden. Die Dokumentation der Ergebnisse in wissenschaftlichen Publikationen und die Präsentation auf Konferenzen sind ein integraler Bestandteil der Rolle. Für diese anspruchsvollen Stellen werden von Bewerbern ein exzellenter Hochschulabschluss (Master oder Diplom) in einem relevanten Fach wie Informatik, Robotik, Maschinenbau, Elektrotechnik oder Mathematik erwartet. Fundierte theoretische und praktische Kenntnisse in den Bereichen Deep Learning, Computer Vision oder Regelungstechnik sind essentiell. Starke Programmierfähigkeiten, vorzugsweise in Python, und Erfahrung mit Frameworks wie PyTorch oder TensorFlow werden vorausgesetzt. Da die Forschung oft interdisziplinär ist, sind ein ausgeprägtes analytisches Denkvermögen, Kreativität bei der Problemlösung und die Fähigkeit zur selbstständigen, strukturierten Arbeit unerlässlich. Gute Englischkenntnisse sind für das Studium der Fachliteratur und den internationalen Austausch notwendig. Karrierewege nach einer solchen Promotion sind breit gefächert und führen in die Forschung und Entwicklung führender Automobilhersteller, Zulieferer, Tech-Konzerne oder zu einer akademischen Laufbahn. Wer sich für diese Stellen bewirbt, sollte von der Vision des autonomen Fahrens begeistert sein und die Motivation mitbringen, über mehrere Jahre hinweg an einem anspruchsvollen, aber äußerst lohnenden Projekt mitzugestalten. Es ist eine Rolle für Pioniere, die die Grundlagen für die Mobilität von morgen legen wollen.